Revolutions TV
Hier laufen die Festivals des revolutionären Denkens von Sibylle Berg und Martin Sonneborn. Neben jedem Bildschirm steht, was an dem Abend auf der Hauptbühne lief.
Revolution II, 2. Festival des revolutionären Denkens: So eine schöne Ruhe
Staatsoperette Dresden / tjg Freitag, 2. Oktober 2026, 18:00–22:45 Uhr, danach Party 2. Festival des revolutionären Denkens, „So eine schöne Ruhe“ Eintritt frei
Hauptbühne: Saal der Staatsoperette
Ablauf laut Programm
markiert eine Stelle in der Aufzeichnung. Ein Klick spielt sie im Bildschirm ab; dabei lädt YouTube.
-
18:00–18:20 Uhr:
Begrüßung
20 Min.
Sibylle Berg, Martin SonnebornMusik: Kreidler
Worum es an diesem Abend geht, wie er gebaut ist, und wer moderiert.
-
18:20–20:05 Uhr:
Diskurs, erste Runde
Diskurs · 105 Min.
Gastgeber: Sibylle Berg, Martin SonnebornModeration: Christine Prayon, Wolfgang M. SchmittGäste: Dirk Brockmann, Hedi Götze, Gabriele Gysi, Oliver Schlaudt, Tove Soiland, Ingar Solty, Lore Steinigen, Aya VelázquezMusik: Kreidler
Demokratie in drei Fragen, jede mit Ja oder Nein zu beantworten. Meinungsvielfalt: Repressionen nehmen zu, teilen Sie diese Wahrnehmung? Werte: Müssen wir kriegstüchtig werden, um unsere Werte zu verteidigen? Freiheit: Darf eine demokratische Gesellschaft die Freiheit Einzelner zugunsten des Kollektivs beschneiden?
-
20:05–20:20 Uhr:
-
20:20–21:35 Uhr:
Diskurs, zweite Runde, mit Finale
Diskurs · 75 Min.
Gastgeber: Sibylle Berg, Martin SonnebornModeration: Christine Prayon, Wolfgang M. SchmittMit den Gästen aus der ersten RundeMusik: Kreidler
Bilanz nach der Pause, die Tabutombola am Glücksrad mit Sibylle Berg und Martin Sonneborn, dann die Ideen des Publikums: Deine Idee für ein besseres Dresden, Europa und eine bessere Welt. Zum Finale die Einladung zur Party.
-
21:45–22:20 Uhr:
Film: „Masel Tov Cocktail“
Film · 35 Min.
Ein Kurzfilm von Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch
Nicht in der Aufzeichnung
-
22:20–22:45 Uhr:
Filmgespräch
Gespräch · 25 Min.
Arkadij Khaet, RegisseurWolfgang M. Schmitt
Nicht in der Aufzeichnung
So eine schöne Ruhe
Der Abend
Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit, in der Staatsoperette und im tjg. theater junge generation, die sich das Kraftwerk Mitte teilen: ein Abend über Meinungsvielfalt, Werte und Freiheit, mit Gästen aus Wissenschaft, Kunst, Journalismus und einer Dresdner Schule.
- Rund 1000 Gäste
- kamen bei freiem Eintritt; die Karten waren seit dem 30. September vergeben.
- 92 Ideen
- schickte das Publikum bis zum Mittag über den Fragezettel. Ein Teil davon wurde in der zweiten Runde per Los gezogen und auf der Bühne besprochen.
- Gastgeber
- Sibylle Berg und Martin Sonneborn, fraktionslose Mitglieder des Europäischen Parlaments.
- Moderation
- Christine Prayon und Wolfgang M. Schmitt, im Saal mit Musik von Kreidler.
- Die Räume
- Saal der Staatsoperette, Studiobühne tjg, Kranfoyer, Foyer und Kellerfoyer, alle im Kraftwerk Mitte.
- Danach
- Party im Kellerfoyer mit DJ Profi und Pranke.
Gleichzeitig im Haus
- 17:30 Banda Comunale spielt am Haupteingang und im Foyer zum Einlass.
- 18:00 bis 22:00 Debattierclub Leipzig im Kranfoyer, durchgehend.
- 18:00 bis 22:00 Hasswegmassage, mobil in allen Foyers.
- 18:15 bis 20:00 Wir sind im Gespräch auf der Studiobühne tjg, mit Hasko Weber, Harald Welzer, Marit Kunis, Kristina Krömer und dem Publikum.
- 19:30 bis 21:30 Banzai-Meditation mit Max Aschenbach im Kellerfoyer, ein anarcho-satirisches Publikumsgespräch.
- 20:30 bis 22:00 Debattierclub Leipzig auf der Studiobühne tjg, Show- und Fishbowldebatten.
Der Aushang von Revolution II
Drei Plakate hingen zu diesem Festival. Ein Klick zeigt sie groß, mit der Druckfassung.
Revolution I, 1. Festival des revolutionären Denkens: Krieg und Frieden
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Sonntag, 12. Oktober 2025, ab 16:00 Uhr, danach Afterparty 1. Festival des revolutionären Denkens, „Krieg und Frieden“ Eintritt frei
Hauptbühne: Großes Haus
Großes Haus12.10.2025
Aufzeichnung folgt
Laut Ankündigung der Volksbühne
-
16:00–16:20 Uhr:
Sibylle Berg und Martin Sonneborn heißen willkommen
Begrüßung · 20 Min.
-
16:20–16:30 Uhr:
T.Roadz
Band · 10 Min.
-
16:30–16:50 Uhr:
Warum Krieg kein Schicksal ist
Vortrag · 20 Min.
Kai Michel
-
16:50–17:00 Uhr:
Klyrae
Band · 10 Min.
-
17:00–17:30 Uhr:
Formen passiven Widerstands
Gespräch · 30 Min.
Sibylle Berg, Klaus Theweleit, Kai Michel
-
17:30–17:50 Uhr:
Pause
20 Min.
-
17:50–18:00 Uhr:
Meo Wulf
Performance · 10 Min.
-
18:00–18:20 Uhr:
Friedensprozesse verstehen: wie Frauen Friedensprozesse beeinflussen
Vortrag · 20 Min.
Camille Bernheim
-
18:20–18:40 Uhr:
What is the point of militarization?
Vortrag auf Englisch · 20 Min.
Jordi Calvo
-
18:40–18:45 Uhr:
Claus Richters großes und gewaltiges Kriegstheater
Kunst · 5 Min.
-
18:45–19:00 Uhr:
Pause
15 Min.
-
19:00–19:05 Uhr:
T.Roadz
Band · 5 Min.
-
19:05–19:25 Uhr:
Künstliche Intelligenz und Krieg
Vortrag · 20 Min.
Jutta Weber
-
19:25–19:45 Uhr:
Risikokapital, Silicon Valley und Konflikt
Vortrag · 20 Min.
Elke Schwarz, Queen Mary University London
-
19:45–20:10 Uhr:
Warfare and the Future. On Technorationality, Venture Capital, and Military Imaginaries
Gespräch auf Englisch · 25 Min.
Elke Schwarz, Jutta Weber, Shona Illingworth
-
20:10–20:30 Uhr:
Kreidler
Band · 20 Min.
-
20:30–21:00 Uhr:
Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.
Performance · 30 Min.
Luise Wolfram performt den Text von Sibylle Berg, mit Kreidler
-
21:00–21:15 Uhr:
Augn
Band · 15 Min.
-
21:15–21:20 Uhr:
Landung der Friedenstaube LFriede
Aktion · 5 Min.
-
21:20–21:40 Uhr:
Pause
20 Min.
-
21:40–21:45 Uhr:
Bombastische Verabschiedung von und mit allen
Finale · 5 Min.
-
ab 21:45 Uhr:
Koudlam
Band
Eine Welt ohne Krieg wäre möglich!
Der Abend
Das ganze Haus wurde bespielt, vom Großen Haus bis zur Rave-Toilette. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprachen über Künstliche Intelligenz, Rüstungsindustrie und die Frage, wie man Kriege verhindert, bevor sie beginnen; dazwischen Bands, Performances und im Foyer der Friedensbasar.
- Rund 800 Gäste
- kamen in die Volksbühne; die Karten waren kostenlos und schnell vergeben.
- Gastgeber
- Sibylle Berg im Großen Haus, Martin Sonneborn im Roten Salon, Cornelius Oettle im Grünen Salon.
- Die Räume
- Großes Haus, Roter Salon, Grüner Salon, Sternfoyer, beide Foyers und die Rave-Toilette.
- Friedensbasar
- im Foyer mit Initiativen und Organisationen, darunter ICAN Deutschland, Greenpeace, die Friedenskooperative und der Weltfriedensdienst.
- Danach
- Afterparty im Grünen Salon mit Olan Galactica.
Gleichzeitig im Haus
- Roter Salon mit Martin Sonneborn: der Einakter „Tschüss“, Mex Schlüpfer liest Carl Zuckmayer, Marco Bülow über Korruption, Thomas Gsella, Jürgen Kuttner und ein Gespräch über 80 Jahre UN-Charta mit Michael von der Schulenburg.
- Grüner Salon mit Cornelius Oettle: Filme und Vorträge von Shona Illingworth, Ruth Rohde, Alon Liel und Amgad Fareid Eltayeb.
Der Aushang von Revolution I
Vier Plakate hingen zu diesem Festival. Ein Klick zeigt sie groß, mit der Druckfassung.
Hintergrund
Sibylle Berg und Martin Sonneborn sitzen als fraktionslose Abgeordnete im Europäischen Parlament. Zweimal haben sie bisher zu einem Festival des revolutionären Denkens eingeladen, jedes Mal für einen Abend in ein Theater und bei freiem Eintritt. Menschen aus Wissenschaft, Philosophie und Kunst und ein Publikum jeden Alters tauschen dort ihre Positionen aus und ertragen gegenteilige Thesen und Theorien.
REVOLUTION I stand unter dem Titel „Krieg und Frieden“ und fand am 12. Oktober 2025 in der Volksbühne Berlin statt. Bespielt wurde das ganze Haus, vom Großen Haus über den Roten und den Grünen Salon bis zur Rave-Toilette. Es ging um Künstliche Intelligenz, um die Rüstungsindustrie und um die Frage, wie man Kriege verhindert, bevor sie beginnen. Rund 800 Menschen kamen.
REVOLUTION II folgte am 2. Oktober 2026 in Dresden, am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit, in der Staatsoperette und im tjg. theater junge generation. Unter dem Motto „So eine schöne Ruhe“ ging es um Meinungsvielfalt, Werte und Freiheit, diesmal vor rund 1000 Gästen. Vorab nahm diese Seite Ideen für ein besseres Dresden, Europa und eine bessere Welt entgegen; 92 kamen bis zum Mittag zusammen, ein Teil davon wurde am Abend auf der Bühne per Los gezogen und besprochen.
Meckern kann jeder. Aber es geht auch besser.
Fortsetzung folgt.
Die Revolution beginnt im Kleinen, mit Menschen, die Lösungen haben, und mit allen, die zuhören.